FAQ - Antworten auf häufig gestellte Fragen
 
 

FAQ 1: Kieferorthopädie – ist das nur etwas für Kinder?

Im Gegenteil, die Anzahl von Erwachsenen Patienten steigt kontinuierlich. Bei den heute Erwachsenen wurde in der Kindheit weniger Wert auf Kieferorthopädie und ästhetisches Aussehen gelegt oder es wurde einfach versäumt.

 

FAQ 2: Lässt sich die Zahnstellung denn in jedem Alter noch korrigieren?

Für Korrekturen der Zahn- und Kieferstellung gibt es keine Altersgrenze. Die Behandlungsmethoden bei Erwachsenen orientieren sich allerdings deutlich mehr an einen ganzheitlichen Ansatz.

 

Die Zähne sind nicht wirklich fest fixiert im Kiefer. Gerade im Alter kommt es zu Verschiebungen der Zähne im Kiefer beispielsweise durch altersbedingte Knochenrückbildungen, oder durch die Entfernung von Weisheitszähnen oder anderen Zähnen. Kommt das Kräftegleichgewicht im Kiefer aus der Balance verschieben sich die Zähne, und erfordern eine kieferorthopädische Behandlung

 

FAQ 3: Steht bei Erwachsenen das Schönheitsideal im Vordergrund?

Sicher lassen sich einige Patienten auf Grund des heute allgemein vorherrschenden Schönheitsideals behandeln, bei dem schöne Zähne ein Maßstab für privaten oder beruflichen Erfolg sind. Auf der anderen Seite benötigen viele Patienten aus medizinischen Gründen eine kieferorthopädische Behandlung, denn eine falsche Zahn- und Kieferstellung belastet die Kiefergelenke, führt zu Verspannungen sowie muskulären Problemen. Nach innen gekippte Zähne können dazu führen, dass die Haut rund um den Mund von außen sichtbar einfällt.


FAQ 4: Welche medizinischen Gründe gibt es für eine kieferorthopädische Behandlung?

Primär sind es Fehlstellungen, welche dringend zu korrigieren sind, da diese Fehlstellungen zu Folgeerkrankungen wie z.B. funktionalen Störungen im Kiefergelenk oder im neuromuskulären System (Verspannungen, Migräne) oder komplexe anatomisch-physiologische Kiefer-Ohr-Probleme (Ohrengeräusche, Schwindel) führen. Oftmals muss auch für einen Zahnersatz (Implantat) zuvor die Zahnstellung korrigiert - also ausreichend Platz geschaffen - werden.
Bei Kindern und Jungendlichen muss oft Platz für das nachwachsende Wechselgebiss geschaffen werden, da die Milchzähne zwar ausreichend Platz hatten, die nachfolgenden "normalen" Zähne (Wechselgebiss) aber mehr Platz benötigen.

FAQ 5: Wie sieht ein Behandlungsablauf normalerweise aus?

Der Behandlungsablauf ist natürlich Patienten-individuell. Daher wird für jeden Patienten ein individueller Behandlungsplan erstellt. Der Behandlungsplan ist das Ergebniss umfangreicher Kiefermodell-, digitaler Fernröntgen-, Foto-, und Funktionsanalysen beim Patienten. Dies alles führt letztendlich zu einer ganzheitlichen Diagnose. Daraus werden dann die einzelnen Therapieschritte, die Behandlungsmethode und die Systeme (Behandlungsgeräte) gemeinsam zwischen Patient, Arzt und ggf. Erziehungsberechtigten definiert. Die Behandlung endet mit einer Haltephase (Retention) und einem ausführlichen Abschlussgespräch samt Vorher- und Nacher-Fotos.

 

FAQ 6: Arbeiten Kieferorthopäden auch interdisziplinär?

Ja, eine enge ganzheitliche Zusammenarbeit mit den Kollegen ist unerlässlich. Dies gilt im Besonderen im Wirkbereich „Mund-Kiefer-Gesicht“. Die verschiedenen Fachleute wie spezialisierte Zahnärzte, Kieferorthopäden, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Orthopäden bis hin zu den Ästhetikprofis arbeiten heute mehr denn je Hand in Hand zum Wohle des Patienten.

 

FAQ 7: Welche konkreten Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Erwachsene?

In unserer kieferorthopädischen Fachzahnarztpraxis steht der Patient im Mittelpunkt Daher führen wir mit jedem Patienten zuerst eine individuelle, ausführliche Beratung und detaillierte Funktionsanalyse durch. Auf dieser Basis und den Wünschen des Patienten erstellen wir einen ganzheitlichen Behandlungsplan.

 

FAQ 8: Was versteht man unter einer Funktionsanalyse?

Über eine professionelle Funktionsanalyse lassen sich die Zahn- und Kieferverhältnisse inklusive Funktionsstörungen exakt ermitteln. Die klinische Funktionsanalyse gibt Auskunft über das Zusammenspiel von Zähnen, Muskulatur und Kiefergelenk, die instrumentelle Funktionsanalyse dient zur weiterführenden Diagnostik von Fehlfunktionen wie Fehlstellungen von Zähnen. Sie sind das wichtigste Fundament für eine erfolgreiche kieferorthopädische Behandlung.

 

FAQ 9: Welches sind die gängigen Systeme für die Patientenbehandlung?

Wir bieten unseren Patienten für die Behandlung folgende modern, hochwertige und bewährte Systeme an:

 

-  Festsitzende Behandlung mit Damon3 Brackets:

Das Damon3 Bracketsystem, entwickelt von Biologen und Kieferorthopäden Dr. Dwight Damon, ist ein selbstligierendes, friktionsarmes - also äusserst schonendes, kraftarmes - System der Firma Ormco Inc. Es zeigt sehr gute Ergebnisse.

 

-  Lingualtechnik:

Bei der „Lingualtechnik“ wird die feste Zahnspange mit speziellen Brackets auf der Innenseite der Zähne befestigt und eignet sich für einfache bis schwere Zahnfehlstellungen. Der Vorteil dieses System ist, dass es von außen nicht sichtbar ist. Neueste Bracket-Technologien z.B von. INCOGNITO – kleinste, individuell hergestellte Lingual-Brackets - reduzieren anfängliche Schwierigkeiten beim Sprechen.

 

- Transparente Ästhetikschienen:

Sehr dünne, durchsichtige Kunststoffschienen z.B. von Invisaglin® (Align Technology) eignen sich, um einfache bis mittelschwere Zahnfehlstellungen zu korrigieren. Die mit Lasertechnik hergestellten Kunststoffschienen werden bei jedem Behandlungsschritt neu angefertigt und   zwei Wochen regelmäßig getragen.. Herausgenommen werden die Schienen nur zum Essen und zur Mundhygiene. Vorteile: Das System ist komfortabel in der Anwendung, es stört kaum beim Sprechen und erfordert weniger Praxistermine.

 

- Ästhetische Brackets:

Lichtdurchlässige, zahnfarbene Keramik- oder Kunststoff-Brackets, durch die sich nur ein dünner Draht zieht, sind eine unauffälligere Variante der bekannten Metall-Brackets. Sie eignet sich für einfache bis schwere Zahnfehlstellungen.

 

FAQ 10: Welches ist das ideale System für die Patientenbehandlung?

Perfekt wird das System mit seinen Vor- und Nachteilen nur, wenn es individuell mit allen Anforderungen und Wünschen des Patienten eine Synthese - wir nennen das die "Patienten-System-Synthese" - bildet. Deshalb ist eine professionelle kieferorthopädische Fachberatung das Fundament für eine erfolgreiche und gemeinsame Behandlungszeit zwischen Patienten und Kieferorthopäden. Zur unserer Professionalität gehört, dass wir stetig an nationalen und internationalen Fortbildungen teilnehmen und uns entsprechend zertifizieren lassen.

 

FAQ 11: Wie lange dauert eine Behandlung?

Erwachsene legen Wert auf eine kurze Behandlungszeit. Bei einer optimalen Patienten-System-Synthese ergeben sich bereits nach sechs bis zehn Monaten sehr gute Erfolge.

 

FAQ 12: Gelten Spangen heutzutage als trendig?

Bei Jungendlichen gelten Spangen, nicht erst seit TV-Sendungen wie "Verliebt in Berlin", und den Stars wie Tom Cruise als äusserst trendig.

Die Systeme welche wir für die Erwachsenenbehandlung empfehlen sind unauffällig und diskret. Dennoch entscheiden sich heute einige Erwachsene bewusst für ein sichtbares System, was in bestimmten Branchen und Berufsgruppen durchaus gewollt ist.

Siehe hierzu eine Illustration unter YouTube.

 

FAQ 13: Was ist ein Ästhetikprofi?

Als anerkannte Ästhetikprofis beschäftigen wir uns mit ästhetischer Medizin bis hin zu kosmetischen Leistungen. Dies dokumentiert auch unsere Mitgliedschaft in der „Internationalen Gesellschaft Für Ästhetische Medizin e.V.“ (IGÄM) unter Präsident Prof. Dr. Dr. Mang. Primär interessiert mich die ästhetische Medizin, die sich auf den Gesichtsbereich fokussiert. Ich arbeite auf diesem Gebiet gern mit Cherimoria attractive-line (www.cherimoria.de) zusammen, ein Schweizer Unternehmen, welches auch in Ulm präsent ist. Die Leistungen von Cherimoria attractive-line sind Anti-Aging-Behandlungen gegen Falten im Bereich Mund, Stirn, Auge, Wangen mit den bewährten Mitteln Hyaluron- bzw. Milchsäure, Kollagen oder Botox.